Ballonpost zum Stadtjubiläum 1100 Jahre Kassel

Anlässlich des Kasseler Stadtjubiläums gestaltete die Kulturinitiative Harleshausen eine
eigene Ballon-Postkarte und eine Sonder-Briefmarke. Informationen unter: www.kih-kassel.de

 

 

Ballonpost

Mit philatelistischer Ballonpost wird die Beförderung einer Postsendung mit einem bemannten Ballon bezeichnet. Meist sind es Briefe und Postkarten, die auf diesem Wege verschickt werden. Sie werden ordnungsgemäß postalisch frankiert und adressiert und nach der Ballonfahrt von der Post weitertransportiert.
Die laufend nummerierte Post erhält nach der Ballonfahrt auch deren Daten aufgestempelt:
z. B. die offizielle Kennung des Freiballons: D-OCAD, den Namen des Piloten, Datum und Uhrzeit, die gefahrene Maximalhöhe und die zurückgelgte Distanz sowie den Landeort.


Historische Veranstaltungen

Eine besondere Idee ist die Ballonpost für größere Veranstaltungen und  historische Ereignisse, wie ein Stadtjubiläum. In seltenen Fällen werden zu diesen Anlässen sogar eigene Sonder-Briefmarken gedruckt. Die Karten werden mit dem Absender versehen und legen ihre Reise in einem unserer Heißluftballone zurück. Am Landeort werden sie der Post übergeben und weiterversendet. Wenn auch die Ballonpost eine lange Tradition hat, so sind es doch heute Sammlerstücke, die von einem Ort zum anderen transportiert werden.
In Sammlerkreisen sind diese besonderen Karten und Marken deshalb besonders beliebt.

Wenn auch Sie eine historische Veranstaltung planen und Ihren Besuchern eine Ballonpostaktion anbieten möchten, schicken Sie uns einfach eine Anfrage.

 

Die Belagerung von Paris

Der Post-Transport mit bemannten Ballonen hat eine lange Geschichte. Sie geht zurück bis zur deutschen belagerung von Paris. Damals wurden zwischen dem 23. September und dem 28. Januar 1871 insgesamt 67 zumeist bemannte Postballons gestartet. Rund 10.000 kg Post wurden in Form von Briefen, Depeschen und Zeitungen aus Paris heraus gebracht. Dafür wurden extra Postsäcke gefertigt und spezielle Ballonpostbriefe hergestellt. Diese besonderen Ballonbriefumschläge waren vorgedruckt und wegen der Gewichtsersparnis besonders klein und leicht. Sie durften ein Gewicht von vier Gramm nicht überschreiten und waren deshalb nur 10 x 7 cm groß. Sie trugen eine Adresse, waren frankiert und wurden nach der Landung in den von den Deutschen unbesetzten Gebieten auf dem normalen Postweg weiterbefördert. Der Ballon "La ville d´Orléans" schaffte es mit 250 kg Post bis nach Kronsberg nahe Oslo und legte somit eine Strecke von 1460 km ab Paris zurück. Für die Franzosen waren die Posttransporte mit den Ballons die einzige Möglichkeit ihre Briefe aus der belagerten Stadt zu versenden.

(Quelle: phila-partner und wikipedia)

 

 

Verschicken Sie ihre Ballonpost zum Stadtjubiläum